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Veranstaltung Nummer 9
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Gastgeber des 9. Treffens der Fachgruppe ArcObjects war die ZHAW in Wädenswil.
Eine Kurzvorstellung der Fachhochschule durch Daniel Köchli gab einen Einblick
in das vielfältige Tätigkeitsfeld (http://www.lsfm.zhaw.ch).
Das Hauptthema der Diskussion befasste sich diesmal mit der Frage der
Organisation und Dokumentation von Programmcode.
ArcObjects wird von den Teilnehmenden programmiert v.a. mit VBA, VB6, C#.
Neben dem Bestreben Module für bestimmte Funktionen mit definierter
Parametrisierung zu erstellen, stellt die Dokumentation des Codes hohe
Anforderungen. Module (Subroutinen, Funktionen) können als DLL's abgelegt
werden. Einmal entwickelt und getestet können sie immer wieder verwendet
werden. Das geht mit Compiler-Sprachen. Für VBA-Applikationen ist mit
einer strukturierten Ablage von Source-Fragmenten zu arbeiten.
Für die Dokumentation von Code und auch für das Design sind verschiedene
Werzeuge auf dem Markt. Von Yvo Weidmann stammt folgende Zusammenstellung:
- Eclipse für die Entwicklung
Hauptseite: http://www.eclipse.org/
Hier kann man sich selber ein Szenarium zusammenbauen und runterladen:
http://ondemand.yoxos.com/geteclipse/start
unter Plug-In Explorer -> Programming Languages -> PyDev for Eclipse wählen
wahlweise können weitere Plug-Ins eingebunden werden.
- UML-Tool
Enterprise Architect -> Sehr zu empfehlen, mässige Kosten:
http://www.sparxsystems.com.au/
Dokumentation, Reverse- und Forward-Engineering verschiedenster Sprachen
(inkl. VB und Python)
Zudem ein gutes kleines Tutorial zu den unterschiedlichen Diagrammen:
http://www.sparxsystems.com.au/resources/uml2_tutorial/
MS Visio Professional -> Beinhaltet UML-Diagramme, bietet aber nicht alle
Elemente an. Z.T. sind sehr zentrale Elemente nicht vorhanden (Loop in
Sequentsdiagrammen)
- Doc Werkzeug für verschiedenste Sprachen
Doxygene -> Sehr zu empfehlen und sehr verbreitet
http://www.stack.nl/~dimitri/doxygen/
VBDOX -> Sehr simple aber sehr effektiv
http://vbdox.sourceforge.net/howto_xml.html
Für Geoprocessing-Aufgaben wird vermehrt Python eingesetzt, teilweise
kombiniert mit ModelBuilder.
Der Status von Python bei ESRI scheint den Teilnehmenden etwas unklar:
einerseits ist Python im Installationsumfang enthalten, andereseits ist
Python aber langsam, Fehler anfällig und Support manchmal nicht erhältlich.
Die Fachgruppe ArcObjects wird sich im Laufe des Jahres dieser Thematik
annehmen.
Für Hilfe allgemein gilt: WebHelps benutzten, das ist (offensichtlich)
aktueller als die installierten Helps. ESRI bietet nur Support bei
technischen Problemen, nicht bei programmtechnischen Fragestellungen.
Veranstaltung Nummer 8
Acht Leute trafen sich zum 8. Treffen der Fachgruppe ArcObjects bei der Firma Sigmaplan in Bern. Helmut Recher stellte kurz das Tätigkeitsfeld der Firma vor und erzählte anschliessend von seinen ArcObjects Projekten. Sie decken ein breites Spektrum v.a. im analytischen Bereich ab.
Die Diskussion drehte sich dann wieder einmal um die Frage, wie Scripte oder Module effizient verwaltet und dokumentiert werden können. Ein Tool, das bei Sigmaplan verwendet wird, ist Enterprise Architect, das ist ein Case Tool, ähnlich Visio, aber kostengünstiger. Damit lassen sich UML-Diagramme, aber auch schöne Dokumentationen von Programm-Modulen etc. erstellen. In regem Gespräch wurden Erfahrungen zu verschiedenen Fragen ausgetauscht. Einen interessanten Hinweis hat Babak Tehrani zu Powershell für Windows (Ersatz der DOS-Shell) eingebracht, mit der über Commandline ArcMap genutzt werden kann, ohne ArcMap zu installieren.
Schaut selbst nach, wie's geht, über diesen Link zum Blog von Dave Bouwman.
Veranstaltung Nummer 7
Zu Gast war die Fachgruppe am 27.2.2007 bei der Abteilung Wald der
Kantonalen Verwaltung in Aarau. Der Dank geht an Manuela Egloff
für die Organisation. Am 7. Treffen nahmen 9 Personen Teil.
Stefan Fassbind und Manuela Egloff stellten in einem Vortrag
den GIS Einsatz in den Abteilungen im Kanton Aargau allgemein
und die Plotlösung für ArcGIS Desktop im speziellen vor.
In den
6 Departementen des Kantons wird in 23 Abteilungen (von etwas
über 30) auf über 35 GIS-Arbeitsplätzen gearbeitet.
Die demonstrierte Plotlösung unterstützt die Sachbearbeitenden
bei der jährlichen Produktion von ca. 4000 Standardkarten.
Aus 41 vordefinierten MXD's können z.B. in der Abteilung Wald
Standardkarten für die verschiedensten Themenbereiche in Form
von PDF oder EPS erstellt werden.
Nach der Pause hat Urs Bachmann einige Konzepte der mit ArcGIS 9.2
neuen Kartographiemöglichkeiten "Representations" vorgestellt.
Interessant dabei ist, dass programmierbare Schnittstellen existieren,
welche die Erstellung eigener Regeln z.B. für Effekte ermöglichen.
Veranstaltung Nummer 6
Das 6. Treffen der FG ArcObjects fand am 19.9.2006 beim Bundesamt
für Umwelt (BAFU), Abteilung Wasser, in Bern-Ittigen statt.
Wir bedanken uns bei Hubert Klauser für die Organisation!
Teilgenommen haben 9 Personen der FG, anwesend waren auch einige
Gäste des BAFU.
Hubert Klauser hat das BAFU, dessen Struktur, die seit 1.1.2006
Veränderungen erfahren hat und die Tätigkeiten der Abt.
Wasser kurz vorgestellt.
Dann hielt Peter Schär von der Sektion Abwasser und Landwirtschaft
einen Vortrag zum Thema "Programmierung von eigenen Geoprocessing
Tools mit ArcObjects".
Für bestimmte Auswertungen auf dem Gewässernetz, das als
geometrisches Netzwerk vorliegt, werden Tools benötigt, welche
in ArcGIS nicht vorliegen. Also mussten diese programmiert werden.
Peter Schär arbeitet mit C# und .NET 2.0 mit COM-Interoperabilität.
Der Protokollant kann nicht in die technischen Details gehen, sondern
nur zusammenfassen, was der Referent als Fazit aus den Programmierarbeiten
gezogen hat:
- Vorteile: Tool Maske muss nicht selber programmiert werden, automatische
Validierung der Eingaben
- Nachteile: GPTools sind teilweise schlecht oder kaum dokumentiert
und es gibt wenig Informationen über die einschlägigen
Kanäle (EDN, ESRI Foren)
Ein PDF der präsentierten Folien liegt auf dieser Site im Download-Bereich
zur Verfügung.
Anschliessend fand eine freie Diskussion zu allerlei
Problemen und Erfahrungen mit ArcObjects, Python und ModelBuilder
statt. Erfahrungen zeigen, dass Geoprocessing (verglichen mit dem
alt-vertrauten AML) mit Python, den Tools in der ArcToolbox und
mit ModelBuilder mühselig sein kann: insbesondere die Performance
ist miserabel, ganz abgesehen davon, dass grosse Datensätze
kaum
zu bearbeiten sind oder dass bei den gleichen Funktionen von ArcInfo,
resp. ArcGIS unterschiedliche Ergebnisse herauskommen (Standardfunktionen
wie Buffer, Identity).
Ebenfalls problematisch ist die fehlende Möglichkeit von Loops
in ModelBuilder. Gegenwärtig beschätigen sich viele Anwender
und Anwenderinnen mit der Portierung von AML Prozeduren nach Python/ModelBuilder,
weil die Datenhaltung zukünftig
unter Geodatabase erfolgt. Damit können AML's nicht mehr verwendet
werden, um Datenbearbeitungen automatisiert durchzuführen.
Die Frage ist also: werden GP Tools und die Script-Programmierung
zukünftig die Bedürnisse abdecken?
Es wurde von allen Anwesenden der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass
mit der Version 9.2 hier Besserung eintreten möge
Veranstaltung Nummer 5
Am 14. März 2006 hat das Treffen
der FG bei Converium in Zürich statt gefunden.
Teilgenommen haben 13 Personen.
Im ersten Teil wurden zum Thema "Naturgefahrenmodellierung
mit GIS" (Erdbeben, Hurricanes/Taifuns) interessante Anwendungen
von Andreas Zbinden und Peter Geissbühler präsentiert.
Im zweiten Teil präsentierte Andreas Noack die Grundlagen,
um eine ArcObjects Extension mit C# aufzusetzen. Er wird das Dokument,
das er verfasst hat als PDF allen Teilnehmenden vermailen.
Anschliessend wurde von Manuela Egloff die Frage "Wie können
überlappende Markersymbole programmatisch auseinander gezogen
werden" zur Diskussion gestellt. Verschiedene Voten haben Hinweise
für die Lösung des Problems gebracht.
Neben den fachlichen Diskussionen wurden auch administrative Fragen
aufgeworfen.
Was soll bei den Treffen stattfinden? Themenbeiträge sind erwünscht,
weil sie Anwendungsmöglichkeiten aufzeigen. Aber auch vermehrte
fachliche Diskussionen zu Problemen, die zu knacken sind, sollen
von den Teilnehmenden vermehrt eingebracht werden.
Wer macht was? Es wurde beschlossen, von den FG-Teilnehmenden Knowhow-Profile
zu erstellen, d.h. aufzulisten, wer was kann (Ausbildung, Tätigkeit,
Spezialitäten, etc.). Diese Zusammenstellungen werden den FG-Teilnehmern
zur Verfügung gestellt. Der Moderator der FG wird sich ab Sommer
mit der Sammlung dieser Informationen befassen.
Veranstaltung Nummer 4
Das 4. Treffen der FG ArcObjects fand bei ARIS
in Zürich statt.
Für die tolle Bewirtung bedanken wir uns herzlich!
Teilgenommen haben 9 Personen.
Besprochen wurde zuerst, ob und in welcher
Form die FG die Themen Python, ModelBuilder, Geoprocessing mit einbeziehen
solle.
Das Fazit der angeregten Diskussion ist, dass diese Bereiche
in der FG ebenfalls thematisiert werden sollen, weil damit
auch Synergien verbunden sein können (was wann anwenden).
Die Änderung der FG-Bezeichnung ist nicht nötig.
Auch die Etablierung einer neuen Gruppe drängt sich zur Zeit
nicht auf.
In Ankündigungen wird darauf hingewiesen, dass auch Python-,
ModelBuilder- oder Geoprocessing-Themen zur Sprache kommen können.
Ziel der FG AO ist es, ein Netzwerk zu schaffen und zu pflegen.
Ohne Scheu soll der Kontakt zu jemandem direkt aufgenommen
werden können, von dem man weiss, dass er/sie sich mit einem
bestimmten Thema auskennt - "Direkt-Support".
Im weiteren Verlauf des Treffens wurden dann verschiedene Probleme
mit denen sich einzelne beschäftigen diskutiert. Ein Aspekt
war bspw. die Frage nach der Programmierungebung
(VB6, .net, C#) und der Erstellung von Extensions oder Verfahrensweisen
des Debugging.
Andreas Noack und Andreas Zbinden planen eine Zusammenstellung zu
diesen Themen zu verfassen, um andern den Einstieg zu erleichtern.
Veranstaltung Nummer 3
Das Treffen fand mit 7 Teilnehmenden am 18.8.2005
in Aarau beim AGIS statt.
Angeregter Gedankenaustausch zu verschiedenen Themen beim täglichen
Umgang mit ArcObjects und eine Demo des Kartendruckprogramms von
Myriam Fischer prägten die Zusammenkunft.
Ein paar Stichworte:
- Aufbau von Applikationen: die Teilnehmenden sind alle keine IT-Spezialisten
und hatten beim Programmieren zu Kämpfen mit der Komplexität
von ArcObjects, den Begriffen und den Leintuch-artigen Objekt-Diagrammen,
für die Programmierung ist der modulare Aufbau (Gliederung
in Klassen und Module) zentral, das Anlegen
von Modul- oder Funktionsbibliotheken zur Wiederverwendung in verschiedenen
Applikationen ist der logische Schluss
- Dokumentation und Verwaltung von Code: in der Regel werden die
Scripts File-basiert verwaltet, Tools wie VisualSafeSource sind
bekannt, werden aber nicht operationell verwendet, einige führen
detaillierte Metadatenbanken mit Beschrieben der Module, andere
nutzen Visio zum Re-Engenering
- Enwicklungssprachen: mehrheitlich wird VB6 (und VBA) verwendet,
der Umstieg auf .net ist ein Thema oder auch C Sharp ist im Gespräch,
wohin der Weg aber letztlich führt, mag auch davon abhängen,
was ESRI macht, denn die vielen Beispiele sind zu 90% VB-Scripts
und für den Einstieg sehr nützlich, fehlen solche für
andere Sprachen, kann's mühseliger werden
- Austausch von Scripts: das Tehma Austauschplattform für Scripts
wurde auf das nächste Treffen vertagt
Demo von Myriam Fischer
Myriam hat ein ausgereiftes Programm für die automatisierte
Herstellung von Plots vorgestellt. Es wurde im Laufe der vergangen
zwei Jahre entwickelt und ermöglicht den Anwendern die Produktion
von einfachen, standardisierten bis sehr komplexen, individuellen
Karten.
Veranstaltung Nummer 2
Datum / Zeit der Veranstaltung 14-17
Uhr, Uni Irchel Zürich
Leitung Jürg J. Engel
Als Gastreferent konnte Jochen Manegold gewonnen werden,
der ein Referat zum Thema
"Produkte- und Softwareentwicklung, Projektmanagement"
hielt.
Er zeigte dabei umfassend die 5 Produktionsphasen Vision-Planung-Entwicklung-QS-Verteilung
auf. Die präsentierten Folien können von der Site downgeloaded
werden. Anschliessend gab es eine Diskussion.
Anzahl TeinehmerInnen ca. 35
Veranstaltung Nummer 1
Datum / Zeit der Veranstaltung 14. 10.
2004, 14.00 bis 16.00 Ort Meteotest, Bern
Leitung Jürg J. Engel
Thema / Stichworte zum Inhalt
Bei diesem ersten Treffen wurde besprochen, was die FG AO erreichen
soll, welche Probleme beim Programmieren mit AO hauptsächlich
auftreten und möglich Lösungen dafür.
Angeregt wurde z.B. die Schaffung einer Art "Kummerkasten",
in welchem Fragen deponiert werden können, die von Mitgliedern
der FG AO (oder anderen) beantwortet würden, oder die Möglichkeit
eines Pools, um Subroutinen auszutauschen. Diese Anregungen sind
aber gegenwärtig nur Diskussionspunkte, über eine allfällige
Realisierung müsste später befunden werden. Konkreter
sind jedoch die Vorstellungen zur Thematik des 2. Treffens: Workshop
zum Thema "Projekt- und Modulorganisation, Produktion von DLL/Extension/Installationsroutinen,
etc.". Falls sich das realisieren lässt, wäre vorgesehen,
einen Programmier-Crack von ESRI einzuladen und diese spezifischen
Fragen zu diskutieren.
Zur Diskussion stand auch die Frage, ob die FG ArcMAP mit der FG
ArcObjects fusioniert werden solle, weil für ArcMAP allein
scheinbar wenig Interesse vorhanden ist. Es wurde entschieden, dass
in künftigen Veranstaltungen des FG AO auch Fragen zur Nutzung
von ArcMAP diskutiert werden können und dass damit die FG ArcMAP
aufgehoben wird.
Anzahl TeinehmerInnen 5
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